Beteiligung der Öffentlichkeit

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Beteiligungsmöglichkeiten zu formellen Planungen (z.B. Bebauungspläne) und informelle Planungen (z.B. Stadtentwicklungskonzept) der Stadt Herrenberg.

  • Areal Seeländer

    Areal Seeländer, 2. Änderung

    Bebauungsplan „Seeländer, 2. Änderung“ in Herrenberg

    Öffentliche Auslegung des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplans einschließlich Textteil und Begründung mit Vorhaben- und Erschließungsplan nach § 3 (2) Baugesetzbuch in Verbindung mit § 4a BauGB

    Der Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat in seiner öffentlichen Sitzung am 19.12.2017 dem Bebauungsplanentwurf „Seeländer, 2. Änderung“, Gemarkung Herrenberg, Flur 1 Affstätt, vom 03.11.2017 einschließlich zeichnerischem Teil, Textteil und Begründung sowie dem Vorhaben- und Erschließungsplan des Büros ARP vom 06.10.2017 zugestimmt und beschlossen, den Bebauungsplanentwurf öffentlich auszulegen.

    Der Bebauungsplanentwurf vom 03.11.2017 mit planungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 9 Baugesetzbuch (BauGB), die Begründung, der Entwurf des Vorhaben- und Erschließungsplans vom 06.10.2017 sowie die wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB liegen in der Zeit vom

    Mittwoch, 28.12.2017, bis einschließlich Dienstag, 31.01.2018

    während den Öffnungszeiten für die Planauslage (Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Montag bis Mittwoch von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr) im Verwaltungsgebäude, Marktplatz 1, 2. Obergeschoss vor Zimmer 509 aus.

    Im Auslegungszeitraum können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift im Verwaltungsgebäude, Marktplatz 1, Zimmer 509 oder Zimmer 604 vorgebracht werden.

    Hinweise und Stellungnahmen, die nach der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrollverfahren gegen rechtskräftige Bebauungspläne) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

    Folgende umweltbezogene Informationen und Gutachten sind verfügbar:

    Wasserwirtschaftliche Untersuchung, Ingenieurbüro Winkler und Partner, Mai 2015 zur Ermittlung der erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen aufgrund der Lage des Baugebiets in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet nach § 65 Wassergesetz Baden-Württemberg in Verbindung mit § 78 Wasserhaushaltsgesetz.

    Verkehrsuntersuchung, Büro brenner BERNARD Ingenieure, Oktober 2017 zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der angrenzenden Erschließungsstraßen, und mit Empfehlungen zur Anbindung des Quartiers an die Altstadt, zur Gestaltung angrenzender Erschließungsbereiche und zur Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Seestraße.

    Schalltechnische Untersuchung, ISIS Ingenieurbüro für Schallimmissionsschutz, Oktober 2017, zu den Auswirkungen des Straßenverkehrs, des Schienenverkehrs und weiterer Schallquellen im Geltungsbereich des Bebauungsplans.

    Baugrund- und Altlastenuntersuchung, Büro für Geologie & Umweltfragen, Juli 2006, mit Aussagen zu Baugrund- und Grundwasserverhältnissen im Plangebiet sowie zu Schadstoffbelastungen der auf dem Gelände vorhandenen Altablagerungen.

    Erkundung entsorgungsrelevanter Aushubmassen, Büro für Geologie- und Umweltfragen, Dezember 2015, mit Aussagen zur Schadstoffbelastung der auf dem Gelände vorhandenen Altablagerungen hinsichtlich Entsorgungsrelevanz.

    Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastung, Büro Hinkelbein Luftbildauswertung, Juni 2015, zu möglichen Kampfmittelbelastungen durch Bombardierung des Plangebiets während des zweiten Weltkriegs aufgrund der Nähe zu Bahnanlagen.

    Artenschutzrechtliche Beurteilungen, Büro Kramer, November 2014 und September 2017, mit Bestandserfassung von Brutvögeln und der Erfassung von Lebensstätten weiterer artenschutzrechtlich relevanter Arten sowie Vorschlägen für Maßnahmen zur Verhinderung der Einwanderung von Zauneidechsen.

    Vorprüfung der UVP-Pflicht, Landschaftsplanung Langenholt, April 2015, allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG, in der zum betreffenden Zeitpunkt gültigen Fassung, Anwendung der Übergangsvorschrift nach § 74 UVPG). Die Vorprüfung hat ergeben, dass die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nicht erforderlich ist, da keine erheblichen Nachteile für die Umwelt zu erwarten sind. Die Öffentlichkeit wird hiervon gemäß § 3a UVPG in Kenntnis gesetzt. Diese Entscheidung ist nicht selbstständig anfechtbar.

    Stellungnahme Regierungspräsidium Stuttgart im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung, 26.08.2014, mit Hinweisen auf das mögliche Vorkommen streng geschützter Arten.

    Stellungnahme Landratsamt Böblingen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung, 04.09.2014, mit Hinweisen auf Lärm von Schienen- und Straßenverkehr, die Behandlung und Rückhaltung von Niederschlagswasser, mögliche Altlasten, Grundwasserschutz und Hochwassergefahr.

    Stellungnahme Regierungspräsidium Freiburg im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung, 09.09.2014, mit Hinweisen auf die Tragfähigkeit des Gründungshorizontes, Grundwasserschutz.

    Stellungnahme Deutsche Bahn AG (DB Immobilien) im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung, 28.08.2014, mit Hinweisen auf Immissionen aus dem Bahnbetrieb.

     

    Geltungsbereich

    Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die Flurstücke 76/1; 76/10; 76/17; 76/18 und 76/30 (Gemarkung Herrenberg, Flur 0) komplett sowie Teilbereiche der Flurstücke 736/7; 572; 575 und 577 (Gemarkung Herrenberg, Flur 1 Affstätt).

    Der Geltungsbereich wird begrenzt: Im Süden durch die Grundstücke Seestraße Hausnummer 17/1; 19; 19/1; 23; 25 und 25/2 sowie im Bereich der Freifläche an der Hirschgasse („Seeländer Platz“) durch die Seestraße. Im Osten durch die Stadthallenstraße. Im Norden durch das Betriebsgelände der Feuerwehr. Im Westen durch den Bahndamm und die Grundstücke Seestraße 11 und 13.

    Maßgeblich ist der zeichnerische Teil des Bebauungsplans vom 03.11.2017. Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 1,25 ha.

     

    Ziele und Zwecke der Planung

    Das Plangebiet stellt eine innerstädtische Potentialfläche am Rande der Altstadt dar. Es ist städtebauliche Zielsetzung der Stadt Herrenberg, das vorhandene Innenentwicklungspotential zu nutzen und an diesem Standort ein gemischt genutztes Quartier mit den Schwerpunkten, Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnen zu entwickeln. Durch die Realisierung des Projekts soll sowohl der Einzelhandels- und Wohnstandort Innenstadt gestärkt, den Vorgaben des Regionalplans und des Leitbildes „Herrenberg 2020“ entsprochen, als auch dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit Grund und Boden Rechnung getragen werden.

    Im Rahmen des Investorenwettbewerbs wurde für das Plangebiet ein neues städtebauliches Konzept erarbeitet. Von der Seestraße aus gesehen, im rückwärtigen Bereich des Grundstücks soll ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Dieser besteht aus einem zweigeschossigen Sockelbauwerk mit drei aufgesetzten einzelnen Baukörpern. In Richtung Süden, vor dem Gebäude, ist ein Fußgängerbereich vorgesehen. Dieser weitet sich im Bereich der Hirschgasse zur Seestraße hin zu einem Platz („Seeländer Platz“) auf. Der bisher verdolte Aischbach soll künftig offen geführt und in die Freiflächenkonzeption mit einbezogen werden.

    Da es sich bei der Neubebauung des Areals Seeländer um die Reaktivierung und Nachverdichtung einer innerörtlichen Brachfläche handelt, wird der vorhabenbezogene Bebauungsplan als Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13 a BauGB im beschleunigten Verfahren aufgestellt.

     

    Verfahrenshinweis:

    Ergibt sich nach der Entwurfsauslegung aus der Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen kein Änderungsbedarf des Entwurfs, kann der Satzungsbeschluss erfolgen.

     

    Planunterlagen

    Abwägung aus der frühzeitigen Beteiligung 

    Verfahrensverlauf

    Textteil-Entwurf

    Bebauungsplan-Entwurf

    Begründungsentwurf

     

    Bestandteile des Vorhaben- und Erschließungsplan

    Lageplan mit Dachaufsicht

    Ebene 0

    Ebene 1

    Ebene 2

    Ebene 3

    Schnitte und Ansichten

    Eckpunkte Durchführungsvertrag

     

    Gutachten und Stellungnahmen

    01 Wasserwirtschaftliche Untersuchungen Mai 2015

    02 Herrenberg Sensitivitätsanalyse Seeländer 150206 Endfassung

    03 Imakomm Einzelhandelsnutzung 4 2015

    04 Verkehrsuntersuchung

    05 1 Lärmschutz 2015

    05 2 Lärmschutz 2017 Seeländer Herrenberg

    06 BGU Bericht 060403

    07 Untersuchungsbericht Altlasten Kampfmittel 140908

    08 1 Artenschutz Seeländer 2014

    08 2 Stadtentwicklung Seeländer Artenschutz 2017

    09 UVP VP Seeländer (2)

    10 Stellungnahmen TÖB

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  • Areal Bahnhofsstraße
  • Unter dem langen Weg IV - Gültstein
  • Ziegelfeld, 8. Änderung Wiedenhöfer-Areal - Herrenberg
  • Unter dem Benzinger Weg - Gültstein
  • Binsenkolben VI - Kuppingen
  • Pflegeheim Gültstein - Zehnthofstraße

    Pflegeheim Gültstein - Zehnhofstraße

    Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Pflegeheim Gültstein - Zehnthofstraße“

    im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB

    Aufstellungsbeschluss und frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit

    Der Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat in seiner öffentlichen Sitzung am 19.12.2017 beschlossen, den Bebauungsplan „Pflegeheim Gültstein - Zehnthofstraße“, Planbereich 83.03/8 in Herrenberg-Gültstein gemäß § 2 Abs. 1 BauGB und § 74 LBO als vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen und die Öffentlichkeit sowie die Behörden und sonstigen Träger frühzeitig am Bebauungsplanverfahren zu beteiligen. Die Aufstellung erfolgt gemäß § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB.

    Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans  umfasst die Grundstücke mit Flurnummern 114/1, 115, 116, 117/3, 117/4, 117/5, 117/6 und 125 der Gemarkung Herrenberg-Gültstein.

    Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 0,4 ha. Das Plangebiet ist dem nachfolgend abgedruckten Kartenausschnitt zu entnehmen. Maßgeblich ist der zeichnerische Teil des Bebauungsplans vom 19.10.2017.

    Der Bebauungsplan ersetzt innerhalb seines räumlichen Geltungsbereichs den restkräftigen Bebauungsplan „Gänsberg II, 2. Änderung“ vom 15.12.1979, Planbereich 83.03/5  und den Baulinienplan Planbereich 82.01/2 von Dezember 1902.

    Ziele und Zwecke der Planung

    Mit Beschluss vom 08.04.2014 entschied der Gemeinderat, die laut Kreispflegeplan 2020 in Herrenberg fehlenden Pflegeheimplätze in Gültstein zu schaffen.

    In der Folge dieses Grundsatzbeschlusses wurde eine Standortuntersuchung in Gültstein durchgeführt und der Standort nordöstlich der Grundschule in Gültstein für die Ansiedlung des Pflegeheims ausgewählt.

    Grundsätzliches Ziel der Stadt Herrenberg ist es, differenzierte Wohnraumangebote für Ältere sowie generationenverbindende Wohnformen bevorzugt in zentraler innerörtlicher Lage zu schaffen. Die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung des Areals als Pflegeheimstandort entspricht dieser Zielsetzung.

    Frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit

    Trotz der Anwendung des beschleunigten Verfahrens nach § 13a BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung gem. § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB nach § 13a Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr. 1 Gebraucht gemacht.

    Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 13 Abs. 2 und § 3 Abs. 1 BauGB können der Vorentwurf des Bebauungsplans „Pflegeheim Gültstein - Zehnthofstraße“ zusammen mit dem städtebaulichen Konzept bei der Stadtverwaltung Herrenberg im Stadtplanungsamt, Marktplatz 1, 2. Obergeschoss vor Zimmer 509, in der Zeit von

    Freitag den 19.01.2018 bis einschließlich Montag den 19.02.2018

    während der üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Montag bis Mittwoch von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr) eingesehen werden.

    Die Öffentlichkeit hat hier die Gelegenheit, Auskunft über Inhalt, Zweck und Auswirkungen der vorgesehenen Planung zu erhalten. Gleichzeitig besteht die Gelegenheit zu Äußerung und Erörterung. In dieser Zeit können – schriftlich oder zur Niederschrift – Stellungnahmen bei der Stadt Herrenberg abgegeben werden.

    Hinweise und Stellungnahmen, die nach der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben.

    Verfahrenshinweis:

    Diese Öffentlichkeitsbeteiligung stellt noch nicht die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB dar. Diese wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.    

    Amt für Stadtentwicklung

    Planunterlagen

    Bebauungsplanentwurf  

    Städtebauliches Konzept

     

     

     

     

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