Nachrichten: Details

11.10.2017
„Der will doch nur spielen“

Ordnungsamt informiert: Halter haften für Hunde ohne Leine

Hunde, die nicht angeleint sind, führen bei Spaziergängern immer wieder zu Ärger. Fußgänger, Radfahrer, aber vor allem auch Kinder fürchten sich häufig, wenn ein freilaufender Hund in ihre Nähe kommt. Da hilft es dann auch nicht, wenn der Hundehalter versichert, der Hund wolle doch nur spielen.

Entscheidend ist nicht, was der Hund will, sondern ob Fußgänger oder Radfahrer sich ängstigen. Nicht jeder ist erfreut, wenn ein Hund seinen Spieltrieb ungehemmt auslebt. Um Konflikte zu vermeiden, regelt Paragraph 13 der Polizeiverordnung in Herrenberg das Miteinander innerhalb und außerhalb von Ortschaften, informiert das Ordnungsamt. Danach sind Hunde innerhalb der Ortschaft – also bis zum jeweils letzten Haus in einer Straße – unbedingt anzuleinen. Außerhalb der Ortschaft dürfen Hunde ohne Leine geführt werden, allerdings nur, wenn der Hundehalter auf den Hund durch Zuruf einwirken kann. Folgt der Hund den Zurufen nicht, ist er auch auf freiem Feld anzuleinen.

Schwierig kann es vor allem  werden, wenn sich zwei Hunde begegnen. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Hund anzuleinen, auch wenn er unter normalen Umständen auf Zurufe reagiert. Verursacht nämlich ein Hund, der nicht angeleint ist, einen Schaden, so muss sein Herrchen oder Frauchen dafür haften und das kann nicht nur wegen des fälligen Bußgeldes richtig teuer werden.

Um Ärger, aber auch vermeidbare Kosten zu sparen, bittet das Herrenberger Ordnungs- und Standesamt deshalb alle Hundehalter, die Vorschriften zur Hundehaltung zu beachten und damit zu einem guten bürgerschaftlichen Miteinander beizutragen.