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07.02.2018
Gedächtnistafeln der Renaissance und des Barock

Führung mit Kunsthistorikerin Dr. Michaela Bautz am 11. Februar, 15 Uhr

1537, im Zuge der Reformation, waren Altäre und anderes Bildwerk aus der Stiftskirche entfernt worden. Doch schon einige Jahrzehnte später fanden wieder Bilder Eingang in den Kirchenraum: sogenannte Epitaphien, die zum Totengedächtnis aufgehängt wurden. Epitaphien stehen in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Begräbnisstätte. Ihre Inschriften schildern das Leben des Verstorbenen und ihre Bilder dokumentieren seine Frömmigkeit. Die Herrenberger Stiftskirche beherbergt eine ganze Reihe von gemalten und steinernen Epitaphien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Kunsthistorikerin Dr. Michael Bautz stellt diese Werke am Sonntag, 11. Februar, im Rahmen einer Führung vor. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Stiftskirche. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.