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05.09.2017
Startschuss für neue Anerkennungskultur in der Mitmachstadt

Ab sofort Engagierte digital für Auszeichnung vorschlagen

Mit gleich zwei verschiedenen Veranstaltungen bedankt sich die Mitmachstadt Herrenberg bei ihren Engagierten, die von Jahr zu Jahr mehr werden. Zum etablierten Ehrungsabend gesellt sich ein neues Dankeschönfest. Bis zum 22. Dezember haben nun alle die Möglichkeit, die Menschen zur Ehrung vorzuschlagen, denen Dank und Anerkennung gebührt. Dafür steht im Internet unter ehrungen.mitmachstadt-herrenberg.de ein Formular zur Verfügung.

 

So vielfältig die Formen des Engagements und der Beteiligung sind, so vielfältig sind auch die Kategorien gestaltet, in denen 2018 geehrt wird. Beim Ehrungsabend am 26. April 2018 ehrt Oberbürgermeister Thomas Sprißler persönlich eine kleinere Personenzahl besonders Engagierter. Anschließend können die Gäste miteinander ins Gespräch kommen. Voraussetzung ist langjähriges und herausragendes Engagement. Beim Dankeschönfest am 18. Juli 2018 kommt eine breitere Zielgruppe zum Zug. Mit einem Empfang im festlichen Rahmen werden Menschen gewürdigt, die sich langjährig in der Mitmachstadt engagieren. Über die Homepage ehrungen.mitmachstadt-herrenberg.de sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Engagierte aus ihrem Umfeld für die Veranstaltungen vorzuschlagen. Das Formular ist bis zum 22. Dezember 2017 verfügbar. Rückfragen zu den Veranstaltungen und möglichen Ehrungen beantwortet die Leiterin des Teams Bürgerengagement Ina Mohr per E-Mail unter i.mohr@herrenberg.de oder Telefon 07032 2018971.

 

Doppeltes Ehrungsformat

In einem Beteiligungsworkshop hat das Team Bürgerengagement im Jahr 2016 mit Vereinen und Bürgergruppen Art und Weise der Ehrungen und den passenden Rahmen diskutiert. In einer Bachelorarbeit wurden die Ergebnisse zusammengetragen und das neue doppelte Ehrungsformat entworfen, das der Gemeinderat in den Ehrungsrichtlinien festgeschrieben hat. Hintergrund war die steigende Zahl an Engagierten, die den Rahmen des hergebrachten Ehrungsabends gesprengt haben: von 71 im Jahr 2011 ist die Zahl der Geehrten bis auf den Höchstwert von 130 im Jahr 2015 angestiegen. Die Zahlen sind ein Beleg für das wachsende lebendige und vielseitig engagierte Miteinander in Herrenberg – eine Entwicklung die man bei der Stadt Herrenberg begrüßt und fördert.

 

Der neue Ehrungsabend bietet den adäquaten Rahmen für herausragend Engagierte. Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die in der Leitungsspitze einem Verein vorstehen oder ein Projekt leiten. Außerdem werden innovative und zukunftsweisende Projekte angesprochen sowie etablierte Projekte berücksichtigt. Aber auch Engagierte mit einem langen Atem (mindestens 25 Jahre Engagement), Jugendliche Aktive und Lebensretter sind Zielgruppen. Neben der Würdigung der Engagierten durch Oberbürgermeister Thomas Sprißler haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und einen kurzweiligen Abend in außergewöhnlichem Ambiente zu erleben.

Beim Dankeschönfest werden die erweiterten Vorstände der Vereine und Bürgergruppen genauso berücksichtigt wie Übungsleiter, Abteilungsleiter und Projektleiter aber auch politische Funktionsträger. Die Stadt kommt dem besonderen Wunsch von Vereinen nach und berücksichtigt ebenfalls die Leistung der „guten Seelen“. Weitere Adressaten sind diejenigen, die sich in Projekten engagieren oder kontinuierlich soziale Verantwortung übernehmen sowie Unternehmen, die sich in besonderem Maße für das Gemeinwesen einsetzen und Vereinigungen, die bei Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Das Dankeschönfest findet in einem ganz besonderen Rahmen und Ambiente statt: Die Engagierten werden zu einer exklusiven Vorab-Premiere des Herrenberger Sommernachtskinos und einem abwechslungsreichen Abend auf dem Schlossberg eingeladen. Der Abend bietet einen kreativen und ungewöhnlichen Ansatz zum Vernetzen, den Oberbürgermeister Thomas Sprißler einleiten wird.

 

Facettenreiches Gesicht der Mitmachstadt

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bringen sich in vielfältiger Weise in der Mitmachstadt ein: Sie engagieren sich für Themen wie Natur und Klima, Kultur und Musik, Sport und Bildung. Oder sie gestalten Angebote für verschiedene Zielgruppen: Für Kinder und Jugendliche, für Eltern, für Menschen mit Fluchterfahrung, für Erkrankte oder Pflegebedürftige, für ältere Menschen oder Trauernde. Sie bieten Selbsthilfegruppen an oder einen Treffpunkt, sie machen ehrenamtlichen Besuchs-, Fahr- oder Ladendienst. Sie prägen die Bürgerbeteiligung durch ihre Ideen und leisten damit einen wertvollen Beitrag bei der Stadtentwicklung. Manche engagieren sich kontinuierlich und über Jahrzehnte, sie ermöglichen somit Regelangebote und sind das Rückgrat der bunten Vereinswelt. Andere wiederum sehen einen Bedarf und eine Notwendigkeit und gründen eine Bürgergruppe oder ein Projekt, das sie mit Feuereifer umsetzen. Gemeinsam bilden die Engagierten somit das facettenreiche Gesicht der Mitmachstadt.